
Spannender Beitrag (auf englisch) über Zäune, Grenzen und koloniale Kontinuitäten am Beispiel des Görli-Zauns:
https://www.sower.world/gorli-colonialism-racism-exclusion/

Spannender Beitrag (auf englisch) über Zäune, Grenzen und koloniale Kontinuitäten am Beispiel des Görli-Zauns:
https://www.sower.world/gorli-colonialism-racism-exclusion/

… wow: sehr professionelle, nachhaltige und vandalismussichere Reparatur des Zauns mit KABELBINDERN!
🤡
Die Firma scheint das Projekt “Görli-Zaun” schon selbst aufgegeben zu haben…

Deine Ideen für den Görli und die umliegenden Kieze!
Unser Kiez ist ein Ort für Begegnung und Gemeinschaft – aber auch geprägt von Herausforderungen wie Ausgrenzung und Unsicherheit. Viele aktuelle Maßnahmen setzen auf Kontrolle und Repression.
Das Bündnis „Görli zaunfrei“ arbeitet deshalb an einem Konzept für solidarische Lösungen im Kiez und möchte gemeinsam mit euch andere Wege in den Blick nehmen: Was braucht es wirklich für ein gutes Zusammenleben im Kiez?
Das erwartet dich
Bring deine Perspektive ein und diskutiere mit Anwohnenden, Initiativen und Projekten:
• Was läuft gut – was fehlt?
• Was wünschst du dir für den Görli und die umliegenden Kieze?
• Was sollte sich verändern?
Gemeinsam entwickeln wir Ideen für ein solidarisches Miteinander.
Komm vorbei und bring deine Perspektiven ein!
Mittwoch, 20. Mai, 18 – 20 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr
Begegnungsstätte Falckensteinstraße
Falckensteinstraße 6
10999 Berlin
Veranstaltet von: Gemeinwesenarbeit Reichenberger Kiez & Görli zaunfrei


Mal ist er auf, mal ist er zu, mal ein Tore kaputt oder komplett weg…..
Warum die nächtliche Schließung des Görlitzer Parks populistische Symbolpolitik ist und was nachhaltige Lösungen wären, besprechen wir beim 26. Kiezrundgang.
Wrangel Ecke Falckenstein, 18 Uhr (Dauer ca. 90 Min., keine Anmeldung erforderlich)

💥 Kundgebung gegen Überwachung & Ausgrenzung | mit Musik, KüfA & Mitmachaktion
🕙 Sa, 25.04. | 18-22 Uhr
📍 Görlitzer Park | am Pamukkale
(english version below)
Wir protestieren gegen die rasant zunehmende Überwachung und Kontrolle durch Staat und Konzerne
Viele Orte in unserer Stadt, darunter auch Parks wie der Görli, sollen in Zukunft durchgehend mit KI-Unterstützung videoüberwacht werden. Im Namen angeblicher „Sicherheit“ werden Gesetze wie das Berliner Polizeigesetz und das Versammlungsgesetz weiter verschärft, wird der Datenschutz immer weiter ausgehebelt.
Was Staat und Big-Tech „Sicherheit“ nennen, bedeutet für viele Menschen Verdrängung, Überwachung und Repression. Digitale Technologien in ihrer aktuellen Form – entwickelt, bereitgestellt und kontrolliert durch große Tech-Unternehmen – tragen zudem massiv zu Umweltzerstörung und Klimakrise bei, machen Arbeit und Wohnungsmärkte noch prekärer, verstärken lokale und globale Ungleichheit und befeuern Faschismus weltweit.
Continue reading Kundgebung gegen KI-Kameras (nicht nur) am Görli
Hier ein interessantes Radio-Feature über Drogenpolitik & den Görli vom Deutschlandfunk.
Und es ist dem Produzent gelungen, nicht über die “Dealer” im Park zu sprechen, sondern eine Person selber zu Wort kommen zu lassen (ab Minute 9).

(english below)
Wir haben mit Niklas Schrader (Linke) eine Anfrage im Abgeordnetenhaus gestellt, um zu erfahren, wie viele Straftaten/Delikte tatsächlich nachts im Görlitzer Park stattfinden (bzw. wieviele Strafanzeigen von der Polizei erfasst werden). Denn immerhin wird der Görli ja neuerdings nachts verschlossen, um die Kriminalität zu bekämpfen (falls die Eingangstore funktionieren).
Das Ergebnis ist ernüchternd:

(english below)
CDU & SPD treiben in Berlin die Überwachung des öffentlichen Raums massiv voran. Nach Waffenverbotszonen, ASOG-Verschärfungen, Zaun um den Görli inklusive einer nächtlichen Schließung folgen jetzt KI-Kameras. Im April sollen diese im Görli, am Kotti und am Alex installiert werden, am 4. Mai soll der Betrieb in einer Testphase ausprobiert werden, in einer zweiten Phase folgen dann die übrigen „kriminalitätsbelasteten Orte“ in der zweiten Jahreshälfte. Kosten? Schlappe vier Millionen Euro…
Durch die Anwendung von KI soll das Verhalten von Personen und Personengruppen schnell erkannt werden und die Polizei schnell eingreifen können. Datenschutz scheint eine wenn überhaupt untergeordnete Rolle zu spielen und warum dieses Vorhaben funktionieren sollte, bleibt unklar: keine KI erkennt, ob es sich um aggressive oder tanzende Personen handelt, Verhalten von Menschen in psychischen Ausnahmesituationen lässt sich nicht mit logischen und rationalen Rechenvorgängen vorhersagen. Ohnehin führt der Einsatz von nur unzureichend im Umgang mit Traumata und psychisch erkrankten Personen ausgebildeten Polizist*innen regelmäßig zu vermeidbaren Eskalationen. Immer wieder wird von Expert*innen und Wissenschaftler*innen darauf hingewiesen, dass KI bestehende Diskriminierung wie Rassismus und Stigmatisierung von Suchtkranken weiter verstärkt. [mehr Infos]